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Auf Vorjahresniveau

11.10.2019

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In den ersten drei Quartalen liegt die Zahl der insolventen Unternehmen in Österreich mit insgesamt 3.760 praktisch gleichauf mit dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (3.773). Dabei stehen einem neuerlichen kleinen Plus von einem Prozent bei den Eröffnungen (2.275 Fälle) um rund zwei Prozent weniger mangels Vermögens nicht eröffnete Verfahren gegenüber (1.485 Fälle). Der Stillstand erstreckt sich auch auf die betroffenen Verbindlichkeiten von rund 1,32 Milliarden Euro. Hingegen wurde bei den rund 12.100 betroffenen Dienstnehmern ein spürbares Minus von knapp über zwölf Prozent verzeichnet. Für die Entwicklung bis zum Jahresende lässt sich schon jetzt abschätzen, dass es keine großen Überraschungen geben dürfte und sich das Insolvenzgeschehen eher auf dem Vorjahresniveau, also bei rund 5.000 Fällen, einpendeln wird.

Autor: 
Hans-Georg Kantner
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