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Die BBT SE befindet sich derzeit in einer Krise um ihre Vorstände.
Die BBT SE befindet sich derzeit in einer Krise um ihre Vorstände.
© BBT SE

Wirbel um den Brennerbasistunnel

13.08.2019

In der Brennertunnel-Gesellschaft stehen die Zeichen auf Sturm. Eine mögliche Abberufung der beiden Vorstände steht im Raum.

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In der Causa um die angebliche Abberufung der beiden Brennerbasistunnel (BBT)-Vorstände Konrad Bergmeister und Raffaele Zurlo hält sich die BBT-Gesellschaft weiter bedeckt.Ein Sprecher der BBT SE sagte lediglich, dass eine Ablöse Bergmeisters und Zurlos noch einmal „im Aufsichtsrat im September diskutiert" werden soll. 

Das Nachrichtenblatt salto.bz hatte berichtet, dass Streitigkeiten zwischen Bergmeister und Zurlo dazu führten, dass der Aufsichtsrat am 28. Juli die Abberufung der beiden beschlossen hatte. Bergmeister soll ein Ende des dualen Systems gefordert, Zurlo dagegen regelmäßig Entscheidungen auf der österreichischen Seite des BBT blockiert haben. Auch Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft Bozen sollen in der Auseinandersetzung eine Rolle spielen: Bei den Bauarbeiten im Baulos Tulfes-Pfons in Tirol soll es zu einer Kostenexplosion gekommen sein, auch Interessenskonflikte von Bergmeister bezüglich eines von ihm gegründeten privaten Ingenieurbüros stehen im Raum.

Zuletzt hatten sich die ÖBB als Eigentümervertreter im Aufsichtsrat hinter den österreichischen Vorstand Bergmeister gestellt. Auch Tirols Landeshauptmann Günther Platter sprach sich für die Beibehaltung Bergmeisters aus.

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